Marketing-Diagnose für B2B-Mittelständler: 10 Tage Klarheit statt Monate Vermutungen

Marketing-Diagnose für B2B-Mittelständler: 10 Tage Klarheit statt Monate Vermutungen

Von David Rudolph · Zuletzt aktualisiert:

Mehr zur Diagnose

Was eine Marketing-Diagnose ist und was sie nicht ist

Eine Marketing-Diagnose ist eine systematische, neutrale Bestandsaufnahme Ihres gesamten B2B-Marketing-Setups in zehn Arbeitstagen. Geprüft werden vier Perspektiven gleichzeitig: Positionierung und Angebotsklarheit, Leadgenerierung und Funnel-Übergabe an den Vertrieb, KI- und Google-Sichtbarkeit, Produktivität Ihres Marketing-Setups im Verhältnis zum Budget.

Was eine Marketing-Diagnose nicht ist: ein kostenloser Audit, der einen Verkaufstermin vorbereitet. Eine reine Strategiepräsentation ohne operativen Bezug. Ein hundertseitiger PowerPoint-Report, der niemals umgesetzt wird. Eine Stundenabrechnung mit offenem Ausgang. Die Diagnose hat einen Festpreis von 4.990 €, einen klaren Lieferumfang und eine harte Deadline.

Der Begriff Diagnose ist medizinisch bewusst gewählt. Eine seriöse Diagnose stellt zuerst fest, was tatsächlich vorliegt, bevor sie behandelt. In der Marketing-Realität von B2B-Mittelständlern fehlt genau dieser Schritt: Es wird sofort behandelt, also Geld in neue Kampagnen, neue Tools, neue Agenturen gesteckt, ohne dass die strukturelle Ursache des Problems geklärt ist. Die Diagnose ist der Schritt davor.

Für welche B2B-Unternehmen die Marketing-Diagnose gemacht ist

Die Marketing-Diagnose ist auf einen sehr spezifischen Unternehmenstyp zugeschnitten: B2B-Mittelständler mit 25 bis 150 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz zwischen 5 und 30 Millionen Euro, einem typischen Marketing-Budget von 15.000 bis 25.000 € pro Monat und einem Auftragswert ab 5.000 €. Branchen sind in der Regel Maschinenbau, Industriezulieferer, B2B-Software, technische Dienstleistungen, Komponenten- und Komponentensystemhersteller.

Nicht passend ist die Diagnose für reine B2C-Geschäftsmodelle, für Marketingbudgets unter 8.000 € pro Monat, für Auftragswerte unter 1.000 €, für Startups in der Pre-Seed-Phase ohne Produktvalidierung. Bei dieser Profilabweichung würde die Methodik mehr verdecken als aufdecken.

Innerhalb der Zielgruppe gibt es drei typische Auslöser für eine Diagnose. Erstens: Sie haben in den letzten 18 Monaten signifikant in Marketing investiert, sehen aber keinen messbaren Umsatzbeitrag. Zweitens: Ihr Marketing wurde historisch vom Vertrieb mitgemacht, das funktioniert nicht mehr, Sie wollen professionalisieren, ohne 100.000 € Jahresbudget zu verbrennen. Drittens: Sie haben 2 bis 5 Leute im Marketing, alle arbeiten fleißig, am Ende des Quartals fehlt der Umsatzbezug.

Die vier Perspektiven der Marketing-Diagnose

Die vier Perspektiven sind keine willkürliche Sortierung. Sie sind hierarchisch geordnet: Strukturelle Fehler in Perspektive 1 machen jede Optimierung in Perspektive 4 wirkungslos.

Perspektive 1: Positionierung und Angebotsklarheit. Hier wird geprüft, ob Ihr Angebot am Markt eindeutig differenziert ist oder ob ein Wettbewerber praktisch dasselbe verspricht. In 70 Prozent der diagnostizierten Fälle ist Positionierung das Hauptproblem. Solange Ihr Angebot austauschbar wirkt, konvertiert keine Kampagne und keine Website.

Perspektive 2: Leadgenerierung und Funnel-Übergabe. Geprüft wird der gesamte Weg vom ersten digitalen Berührungspunkt bis zur Vertriebsübergabe. Die häufigste Befundkategorie: zwischen Marketing-Kontakt und qualifiziertem Vertriebslead versickern 60 bis 80 Prozent der Anfragen, weil ein dokumentierter Übergabeprozess fehlt.

Perspektive 3: KI- und Google-Sichtbarkeit. Klassisches SEO ist nur noch die halbe Miete. ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews ranken nach anderen Logiken, primär nach semantischer Tiefe und Entitäten-Klarheit. Geprüft wird, ob Sie in den Antwortmaschinen, die Ihre Käufer heute befragen, überhaupt vorkommen.

Perspektive 4: Produktivität des Marketing-Setups. Hier geht es ums Geld. Welche Posten produzieren tatsächlich Pipeline-Beitrag, welche sind reine Aktivität ohne Wirkung. Bei B2B-Mittelständlern mit 20.000 € Monatsbudget liegt der typische Verschwendungsanteil bei 30 bis 40 Prozent.

Wie die zehn Arbeitstage konkret ablaufen

Tag 1 bis 2: Hintergrund-Recherche. Eine automatisierte Analyse Ihrer öffentlichen Daten läuft im Hintergrund: Website-Struktur, Sichtbarkeit in Google und KI-Suche, Wettbewerbsumfeld, Positionierungs-Signale. Sie geben mir keine Zugänge. Sie senden eine kompakte Datenexport-Sammlung, die ich vorbereitet anfordere.

Tag 3 bis 5: Vier Stakeholder-Calls online. Ein Call mit Sales: Pipeline, aktuelle Anfragen, Close-Rate. Ein Call mit Marketing: Aktivitäten, Budget, Tools, Agenturen. Ein Call mit Operations: was nach der Anfrage tatsächlich im Unternehmen passiert. Ein separater Call mit der Geschäftsführung: Ziele, Wachstumsannahmen, harte Wahrheiten. Jeder Call dauert 45 bis 60 Minuten und ist strukturiert.

Tag 6 bis 8: Senior-Analyse plus KI-Challenge. An einem Tag analysiere ich Ihren Marketing-Stack manuell, gefiltert durch 15 Jahre Marketing-Verantwortung. An einem zweiten Tag challenge ich meine eigenen Befunde KI-gestützt gegen aktuelle Markt-, Wettbewerbs- und Positionierungsdaten. Was beides bestätigt, kommt in den Report. Was nur eine Quelle behauptet, fliegt raus.

Tag 9: Reporting. Drei klare Teile, kompakt formatiert, priorisiert. Kein Endlos-PDF.

Tag 10: Präsentation der Ergebnisse. 80-minütiger Ergebnis-Call live. Wir gehen den Report gemeinsam durch. Sie stellen Fragen. Wir priorisieren gemeinsam. Sie verlassen den Call mit klaren Antworten und zwei konkreten Roadmaps.

Was Sie nach der Diagnose in der Hand haben

Drei konkrete, übergabefähige Deliverables. Erstens: ein 90-Minuten-Ergebnis-Call live, in dem alle Fragen geklärt werden und die Umsatz-Frage beantwortet wird, also was sich konkret am Monats-Umsatz ändert, wenn Sie diesen Plan umsetzen.

Zweitens: eine 30-Tage-Umsetzungs-Roadmap. Welche Maßnahme, von wem, bis wann, mit welchem erwarteten Effekt. Konkret genug, um morgen anzufangen, ohne Beratungs-Hilfe.

Drittens: eine 90-Tage-Umsetzungs-Roadmap. Die 3 bis 5 Hebel, die bei Ihnen tatsächlich Umsatz bewegen, mit erwartetem Umsatz-Effekt und priorisierter Reihenfolge. Diese Roadmap ist absichtlich kurz. Sie zwingt zu Fokus auf das, was wirkt, und nicht auf einen Maßnahmenkatalog mit 25 To-Dos, der niemals umgesetzt wird.

Sie können diesen Plan intern umsetzen, mit Ihrer bestehenden Agentur, mit einer neuen Agentur oder mit mir in einer der beiden möglichen Folgezusammenarbeiten. Beides ist ausdrücklich offen. Etwa 40 Prozent der Diagnose-Kunden setzen rein intern um.

Warum die Marketing-Diagnose 4.990 € kostet und nicht kostenlos ist

Die direkte Antwort: Weil ich jede Diagnose persönlich verantworte und die Analyse-Tiefe, die ich liefere, nicht beliebig skaliert. Eine seriöse Diagnose verbindet automatisierte Hintergrund-Recherche, vier Stakeholder-Calls und maximal zwei Arbeitstage Senior-Analyse plus KI-gestützte Challenge der Befunde. Das ist dicht, schnell und präzise, skaliert aber nicht beliebig. Deshalb arbeite ich bewusst mit einer begrenzten Anzahl Kunden parallel.

4.990 € sind der Preis, bei dem beide Seiten ernst nehmen. Unter 3.000 € wäre die Diagnose für Sie nicht Commitment genug. Über 8.000 € wären Sie zurecht skeptisch, bevor wir uns kennen. 4.990 € sind der Preis, an dem Sie bereit sind ernsthaft mitzuarbeiten und ich bereit bin, meine Erfahrung und Zeit voll einzubringen.

Wichtiger Vergleich: Die 4.990 € entsprechen 1,7 bis 2,1 Prozent eines typischen Jahres-Marketing-Budgets von 240.000 bis 300.000 €. Sie entsprechen 4,8 bis 5,1 Prozent der Jahres-Vollkosten eines fest angestellten Senior Marketing Managers (98.000 bis 105.000 € Vollkosten). Für diesen Preis bekommen Sie eine strategische Senior-Sicht, für die eine Festanstellung 6 bis 12 Monate Einarbeitungszeit bräuchte.

Warum Marketing-Diagnose statt Agentur oder Festanstellung

Warum Diagnose und nicht die nächste Agentur. Gute Agenturen liefern gute Ausführung. Eine Ads-Agentur optimiert Ads. Eine SEO-Agentur optimiert Rankings. Jede ist in ihrem Bereich kompetent. Das strukturelle Problem: Agenturen verdienen Geld, wenn sie produzieren. Sie haben kein kommerzielles Interesse Ihnen zu sagen, dass Sie 60 Prozent ihrer Leistungen nicht brauchen, dass Ihre Positionierung falsch ist, oder dass die ganze Marketing-Strategie nicht zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Sie sehen ihr Stück. Nicht das Gesamtbild.

Warum Diagnose und nicht Festanstellung. Ein Senior Marketing Manager kostet 65.000 € Jahresbrutto, real 98.000 bis 105.000 € Vollkosten pro Jahr. Plus 3 bis 6 Monate Einarbeitungszeit, bis er oder sie produktiv ist. Die Diagnose liefert in 10 Arbeitstagen den strategischen Senior-Blick, den eine Neueinstellung erst nach 6 bis 12 Monaten liefern könnte. Für 4.990 €, ohne Commitment, ohne Kündigungsfrist, ohne Arbeitsvertragsrisiko.

Die Diagnose ist der Schritt davor. Danach wissen Sie, mit welcher Agentur Sie zusammenarbeiten, welche Sie kündigen, was intern anders laufen muss, ob Sie eine Festanstellung brauchen oder ob ein Fractional-Modell reicht.

Häufige Fragen zur Marketing-Diagnose

Wer liefert die Diagnose? Ich persönlich. Kein Junior, kein Praktikant, kein ausgelagerter Partner. Sie bekommen meine Zeit, meine Erfahrung und meine direkte Einschätzung.

Muss ich danach weiter etwas bei Ihnen kaufen? Nein. Die Diagnose ist in sich abgeschlossen. Was Sie danach machen, entscheiden Sie. Die meisten Kunden setzen entweder intern um oder buchen eine weiterführende Zusammenarbeit. Beides ist in Ordnung.

Was nehme ich konkret aus der Diagnose mit? Klarheit. Sie wissen nach der Diagnose, welche Marketing-Maßnahmen bei Ihnen tatsächlich Umsatz bringen, welche Sie sofort streichen können, und welche 3 bis 5 Hebel in den nächsten 90 Tagen den größten Effekt haben. Plus eine 30-Tage- und eine 90-Tage-Umsetzungs-Roadmap.

Wie viel Zeit muss mein Team investieren? Insgesamt 4 bis 5 Stunden über die zehn Tage verteilt. Vier Calls à 45 bis 60 Minuten plus eine kompakte Datenexport-Sammlung, die ich vorbereitet anfordere.

Brauchen Sie Zugang zu unserem CRM, HubSpot, Google Analytics? Nein. Sie senden mir vorbereitete Datenexporte. Keine direkten Zugänge nötig. Das schützt Ihre Datenhoheit und beschleunigt den Prozess.

Wie lange sind die Ergebnisse haltbar? Die 30-Tage- und die 90-Tage-Roadmap geben den Takt vor. Nach 12 Monaten ist eine Re-Evaluierung in Form eines Jahresgesprächs sinnvoll. Eine komplette Neudiagnose braucht es nicht.

Was passiert, wenn ich nach der Diagnose feststelle, dass mein Setup grundsätzlich gut ist? Dann ist das das Ergebnis. Ich habe in der bisherigen Diagnose-Praxis kein einziges Setup ohne sinnvolle Optimierungspotentiale gesehen. Aber die Größenordnung der Hebel ist sehr unterschiedlich.

Begriffe im Glossar

Verwandte Themen

Bereit für Klarheit?

Buche ein kostenloses Erstgespräch — 45 bis 60 Minuten, klare Einschätzung, keine Verkaufs-Choreografie.