Glossar
Cost-per-Lead
Marketing-KPI, der die durchschnittlichen Kosten zur Generierung eines Leads über einen bestimmten Kanal misst. Im B2B-Bereich typischerweise zwischen 80 € und 800 € je nach Kanal und Branche.
Definition
Cost-per-Lead ist eine Aktivitäts-KPI, die Marketing-Effizienz quantifiziert. Im B2B-Mittelstand variiert CPL stark nach Kanal, Branche und Ziel-Profil: LinkedIn-Performance-Marketing typischerweise 150-500 €, Google Ads für Long-Tail-Keywords 80-250 €, Account-Based-Marketing 400-1.200 € pro Lead.
Praxisbeispiel
Maschinenbauer hatte Performance-Marketing-CPL von 280 € auf LinkedIn. Auf den ersten Blick gut. Bei Prüfung: nur 8 % der Leads wurden MQLs, nur 12 % der MQLs wurden Aufträge. Tatsächlicher Cost-per-Auftrag: 29.000 € bei 32.000 € durchschnittlichem Auftragswert. Negative wirtschaftliche Wirkung.
Häufige Fragen
Welche CPL-Werte sind im B2B normal?
Stark kanal- und branchen-abhängig. LinkedIn 150-500 €, Google Ads 80-250 €, ABM 400-1.200 €.
Warum ist CPL allein nicht aussagekräftig?
Weil es Lead-Qualität nicht misst. Ein günstiger Lead mit niedriger Konversion zu Aufträgen ist teurer als ein teurerer Lead mit hoher Konversion.
Welche Metriken ergänzen CPL?
Cost-per-qualifizierter-Lead (CPL bezogen nur auf MQL/SQL), Pipeline-Beitrag pro Kanal, Customer Acquisition Cost.
Vertiefende Seiten
Verwandte Begriffe
Marketing Qualified Lead
Ein durch Marketing-Aktivitäten generierter Kontakt, der definierte Engagement- oder Profil-Kriterien erfüllt und zur weiteren Bearbeitung an den Vertrieb übergeben wird.
Vanity Metrics
Marketing-KPIs, die zwar gut aussehen, aber keinen direkten Bezug zu Pipeline-Beitrag oder Geschäftserfolg haben. Klassische Beispiele: Reichweite, Klick-Zahlen, Newsletter-Öffnungsraten.
Bereit für Klarheit?
Buche ein kostenloses Erstgespräch — 45 bis 60 Minuten, klare Einschätzung, keine Verkaufs-Choreografie.